Zwangs-Relaxing-Day 3


Nach dem Wetterumschwung gestern, bin ich heute vom Regen und Fahrzeugen der nassen Straße geweckt worden. Eigentlich hatte ich einen Trip zu den heißen Quellen geplant, entschied mich aber nach meinem ausgedehnten Frühstück, nicht aus Nyaungshwe herauszufahren, da es nicht das beste Fahrradwetter war. Also machte ich den großen lokalen Markt etwas unsicher und sah die Stände mit frischen Gebisse und Obst. Weiter hinten waren die Stände mit dem Fisch, Rind und den Hühnchen. Alles recht einfach sortiert, aber aus erster Have vom Bauern.

Gegen 11 Uhr ging ich durch den Dauerregen in das Restaurant The French Touch – in dem man neben dem Essen – auch europäisches war möglich, konnte man sich es in einem Separe auf einer Liege einer wohltuenden Massage hingeben. Sophia und John stoßen ebenso vom Wetter demotiviert zu mir, aber das Restaurant und die Gespräche verpassten jedem gute Laune. Also aßen wir uns durch die Karte, schrieben an unseren Reiseberichten der vergangenen Tage und ließen alles nochmal schön in unseren Gedanken wirken. Ich wartete ja eh auf mein Nachtbus und die Beiden mussten nur noch ihr Hotel wechseln.

Der Nachtbus Richtung Bagan startete in der Nähe des Hotels. So war es nun an der Zeit sich auch von John und Sophia zu verabschieden. Dabei wurde ich voll lieb nach Sydney eingeladen und natürlich steht auch meine Einladung für die Beiden nach Berlin. Hoffentlich sieht man sich also in der Zukunft wieder – so oder so.

Der Nachtbus war ein normaler Reisebus, ohne besondere Ausstattung. Aber die Rückenlehne konnte man gut zurückstellen – so schlief ich besser als beim ersten Ritt.

Bilder-Link:
https://goo.gl/photos/y8BSbFqWbE5RV2ag7


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3 Gedanken zu “Zwangs-Relaxing-Day

  • Burkhard Sprenger

    Hallo Jan,
    nachdem du in der kurzen Zeit schon soviel erlebt und gesehen hast,sind doch so ein paar Ruhestunden eigentlich optimal,sonst überlagern sich die Ereignisse ja zu sehr.Da ist es schon wichtig das du alles mal sortierst u. aufschreibst.
    Für mich ist es jetzt schon jeden Tag Tradition nach Frühstück u.Tagesblatt lesen den Laptop nach neuen Reiseberichten von dir zu durchforschen.Manches ist einem ja bekannt aber trotzdem bin ich überrascht wie sich das Land,nach jahrzehntelanger Abschottung schon so stark dem Tourismus geöffnet hat.Und was schon so möglich ist.
    Das Riesenrad war stark, ich glaube ich wäre ewig davor stehengeblieben u. besonders die Naturaufnahmen aus der Treckingtour
    waren was für mich.Und dadurch,das ich Mutti am Abend über alles informiere sehe ich es nochmals.Für Mutti sind die Berichte natürlich das Grösste,sieht sie doch immer wo du bist u. was du treibst.So hätte sie es in Deutschland bestimmt auch gern,kannst du ja einführen. Sie sieht deine Reise mittlerweile auch etwas entspannter,kennst sie ja.
    Für alle weiteren Vorhaben also viel Glück u. noch mehr postkartentaugliche Bilder,wir würden uns freuen.Bei uns gibt es nichts neues
    Also alles Gute,bis bald
    Mutti u.Vati.

    • Lando Autor des Beitrags

      Hi! Na das war ja schön von Dir/Euch zu lesen. Du hast ja richtig in die Tasten gehauen! Tatsächlich bin ich vor dem Riesenrad auch eine Weile geblieben. Ich hab sogar ein Video gemacht. Ja, das Land öffnet sich und es passiert wahnsinnig. Was vor einem Jahr undenkbar war, fühlt sich heute Standard an. Beispielsweise, dass man sich mobiles Internet überhaupt leisten kann, war eine politische Entscheidung. Noch vor 1 1/2 Jahren muss es ein Vermögen gekostet haben – 800 USD aufwärts. Heute bekommt jeder für ungefähr 5 € einen Gigabyte Daten. Das ist für viele in der Bevölkerung zwar auch noch teuer, aber leistbar. Aber wenn man mehr als nur sehr teuren Postkarten-Tourismus betreiben will, hat man es als Tourist noch ziemlich roh. Oft gibt es nur die Devise – vertrauen lernen und durchfragen, wenn jemand etwas englisch versteht. Da viele wichtigen Sachen einfach in einer für uns nicht so leicht nachvollziehbaren Schrift sind. Hier kannst du nicht mal Zahlen lesen, deswegen die Herausforderung mit dem Bus nach Gehör. Aber die echt freundlichen und meistens sehr ehrlichen Burmesen helfen schnell weiter. Zeichensprache gibt es ja auch noch 😉

      Bei den Bildern braucht ihr keine Sorge haben. Aufgrund der begrenzten technischen Möglichkeiten hier, kann ich immer nur die vom Smartphone aufgenommenen Bilder in die Blogs packen. Die richtig Guten sind in der Kamera.
      Hihi, glaub ich ihr gern, dass sie gern Berichte von mir auch zu Hause hätte. Aber dann hätten wir ja nix Überraschendes mehr 🙂

      Tat gut von Euch zu lesen und auch gut, dass alles beim Alten ist. Also, schön weiter verfolgen. Nur nicht nervös werden, wenn mal eine Weile ni nichts kommt. Dann habe ich entweder kein Netz oder keine Zeit :+))
      Grüße in die alte Heimat
      Jan

  • Martina Weidenmüller

    Hallo Jan, da haben wir ja gleich erfahren, dass es beim nächsten mal nach Australien gehen wird????? Ich habe mich sehr gefreut, dass dein Papa dir geschrieben hat und auch bemerkt, dass man sich im fremden Land darüber echt freuen kann. Die Bilder vom Markt finde ich prima. Sie könnten aber in jedem asiatischen Land aufgenommen sein. Manchmal erkennt man es blos an der Kopfbedeckung, in welchem Land man sich gerade befindet. Ja wenn man sich wieder von netten Reisebegleitern trennen muss ist das schon etwas bewegend. Aber ich denke, ihr werdet euch sicherlich irgendwann wiedersehen. Nun wünsche ich dir noch für die weiteren Etappen gutes Gelingen und eine
    gesunde Heimkehr.
    Liebe Grüße von Martina und Bernd im Amt